Geschichtliches  

Marienheide

Marienheide ist urkundlich erstmals 1417 im Zusammenhang mit der Gründung des Dominikanerklosters erwähnt. Zu dieser Zeit gab es eine kleine Ansiedlung auf der Höhe Bockelsburg. Sie hieß „Auf der Heyde“. Dort lebte in einer Einsiedelei ein frommer Klausner mit Namen Heinrich. Nach der Überlieferung brachte er im Jahr 1417 ein Marienbild aus Köln zu seiner Klause und stellte es dort zur Verehrung auf. Dem Gnadenbild wurde sehr bald eine wundertätige Kraft zugeschrieben, was zu einem massenhaften Besuch des Ortes geführt hat. Der Grundstein für die Wallfahrt war gelegt. Bald baute Heinrich eine Kapelle für das Marienbild. Der Landesherr Graf Gerhard von der Mark ließ Dominikanermönche nach Marienheide kommen und begründete somit den Konvent. Anstelle der Kapelle entstanden in diesen Jahren Kloster und Kirche.
Nach dem Gnadenbild erhielt Marienheide seinen Namen. Heute erinnert eine nach dem Klausner Heinrich benannte Straße an den "Gründer" von Marienheide.

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