Deutsche Bahn macht Oberbergische Bahn (RB 25) fit für die Zukunft  

10.07.13

Deutsche Bahn macht Oberbergische Bahn (RB 25) fit für die Zukunft


Ab Dezember Zugverkehr bis nach Meinerzhagen

• Umfangreiche Bauarbeiten in drei aufeinanderfolgenden Bauphasen
• Ersatzverkehr mit Bussen
• Modernisierung von Bahnhöfen
• Investitionen von 36 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn beginnt am Montag, 22. Juli mit den Bauarbeiten entlang der Oberbergischen Bahn (RB 25 Köln – Marienheide), um diese für die Zukunft fit zu machen. Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2013 fahren dann die modernen Dieselzüge bis nach Meinerzhagen. Die Instandsetzung und Modernisierung der Bahnanlagen wird den Bahnkunden deutliche Verbesserungen in der Angebotsqualität bringen.
Das Bauvorhaben umfasst unter anderem: 

- Verlängerung des Halbstunden-Taktes von Overath nach Engelskirchen,  während der Hauptverkehrszeiten auch bis Gummersbach

- Einbau neuer Signal- und Sicherungstechnik im Streckenabschnitt von Gummersbach - Marienheide bis Meinerzhagen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)

- Umbau und Modernisierung des Bahnhofs Gummersbach, der auch eine neue Weiche in Richtung Marienheide erhält

- Neubau der Bahnsteige in Engelskirchen, Marienheide und Meinerzhagen sowie Modernisierung der Stationen

Durch das Konzept der Vollsperrung und Bündelung einer Vielzahl von Bauarbeiten kann die Strecke in deutlich kürzerer Zeit und mit den geringeren Belastungen für Fahrgäste und Anwohner umgebaut werden.

"Die Angebotsverbesserungen auf der RB 25 sind Teil der Ausschreibung zum Kölner Dieselnetz, die der Zweckverband Nahverkehr Rheinland vor zwei Jahren federführend durchgeführt hat. Für die Bahnkunden ergeben sich dadurch bereits ab Dezember 2013 deutliche Verbesserungen in der Angebotsund Servicequalität. Dass es während der Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen für unsere Kunden kommt, ist bedauerlich, lässt sich aber leider nicht völlig verhindern. Alle Beteiligten tun ihr Bestes, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie eben möglich zu halten", so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Dirk Helfert, Leiter Verkehrsbetrieb Rheinland von DB Regio NRW ergänzt hierzu: "Nachdem wir uns bei der Ausschreibung des Kölner Dieselnetzes durchsetzen konnten, gilt es nun, die geplante Ausweitung der Verkehre vertragsgerecht umzusetzen. Die anstehenden Baumaßnahmen sind  Voraussetzung für eine spürbare Qualitätssteigerung auf der Oberbergischen Bahn. Davon werden unserer Fahrgäste dauerhaft profitieren."

Die Finanzierung des Fahrweges erfolgt weitestgehend aus Mitteln des Bundes, die der Bahnsteige aus Mittel des Landes NRW. Die Gesamtkosten betragen rund 36 Millionen Euro.

Fahrplanmaßnahmen
Die Bauarbeiten werden in drei Bauphasen durchgeführt. Hierdurch ergeben sich vom 22. Juli bis 29. November unterschiedliche Fahrmöglichkeiten:

Phase 1 vom 22. Juli bis 29. September 

- Ersatzverkehr mit Bussen (Schienenersatzverkehr, SEV) zwischen Dieringhausen und Marienheide in beiden Richtungen.

Phase 2 vom 30. September bis 3. November

- SEV zwischen Overath und Marienheide in beiden Richtungen. Montags bis freitags, außer am Feiertag) verkehren Schnellbusse zwischen Overath und Gummersbach sowie Gummersbach und Marienheide in beiden Richtungen.

Phase 3 vom 4. bis 29. November

- SEV zwischen Engelskirchen und Marienheide in beiden Richtungen sowie ein Schnellbus zwischen Overath und Gummersbach beziehungsweise Gummersbach und Marienheide in beiden Richtungen. An Samstagen und Sonntagen SEV zwischen Overath und Marienheide in beiden Richtungen.

- Vom 30. November bis zum 14. Dezember2013 gilt wieder der Regelfahrplan ohne Einschränkungen.


Die Reisenden werden durch die Online-Auskunftssysteme und besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Besitzer von Mobiltelefonen stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.

 

(verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher, DB Mobility Logistics AG)

Zur ?bersicht