Feierliche Schlüsselübergabe des Schul- und Sportzentrum am 29.05.2013  

13.06.13

Feierliche Schlüsselübergabe des Schul- und Sportzentrum am 29.05.2013

Sanierung des Schul- und Sportzentrums Marienheide ist nun abgeschlossen

Vor gut 6 Jahren haben sich der Rat und die Verwaltung der Gemeinde Marienheide das erste Mal inhaltlich mit PPP (Public Private Partnership) im Zusammenhang mit der Sanierung des Schul- und Sportzentrums in der Pestalozzistraße auseinandergesetzt.

Ziel der Überlegungen sollte es sein, den in der Vergangenheit aus finanziellen Gründen aufgelaufenen Sanierungsstau in einem überschaubaren Zeitraum zu beseitigen.

Wesentliche Projektschritte im Verfahren waren hier z. B. die Vorstellung des Gesamtprojektes im Rahmen einer Bürgerversammlung am 02.04.2008 in der Gesamtschule. Hier wurde nicht nur der Sanierungsumfang der Schulen und Sporthallen dargestellt, sondern auch Maßnahmen mit drastischen Einschnitten, wie der Rückbau des Panoramabades.

Richtungweisend auch der Ratsbeschluss vom 23.09.2008, die Gesamtsanierung der Liegenschaft mit einem privaten Partner (PPP-Projekt) durchzuführen.

In umfangreichen Verfahren und Verhandlungen konnte im Februar 2010 die Firma GOLDBECK, Bielefeld, als Partner für die anstehende Mammutaufgabe gefunden werden.

Der Abbruch des Hallenbades im November 2010 signalisiert auch gleichzeitig den Beginn der Bauarbeiten.
Die Sanierung im laufenden Betrieb bedeutete auch Einschränkungen für die Nutzer:
• Schule im Containerdorf
• Sport im Wechsel in freien Hallen oder auf freien Plätzen

Auf Anraten des privaten Partners (GPP - GOLDBECK Public Partner GmbH) gab es dann die Überlegung, auf die unwirtschaftliche Sanierung der alten Turnhalle Jahnstraße zu verzichten und an gleicher Stelle eine neue Halle zu errichten, die im Mai 2012 an die Nutzer übergeben werden konnte.

Mit der Zweifachsporthalle im Februar 2013 wurde der letzte Bauabschnitt an die Nutzer übergaben und die Sanierung abgeschlossen.

Das Gesamtvolumen der Maßnahme beläuft sich auf netto 12,7 Mio. €.

Am 29.05.2013 begrüßte Bürgermeister Töpfer die Vertragspartner der Gemeinde Marienheide, die Fa. GOLDBECK, sowie alle Projektbeteiligten, Schulvertreter, Nutzer und Gäste und freute sich über die offizielle Übergabe. Denn nun dürfte die berechtigte Kritik an Bausubstanz und Ausstattung der Gesamtschule wohl der Vergangenheit angehören. Dies gilt im Übrigen auch für die gemeindlichen Grundschulen, die im besonderen Maße von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II profitiert haben. Nicht überheblich, aber durchaus selbstbewusst kann man heute sagen, dass der Schulträger Gemeinde Marienheide trotz schwierigster finanzieller Rahmenbedingungen seine Hausaufgaben gemacht hat.

Noch gute 20 Jahre verbinden die Vertragspartner und jedem ist dabei klar, dass für einen Vertrag von dieser Langfristigkeit umfangreiches baufachliches, betriebswirtschaftliches und juristisches Fachwissen notwendig ist. Was aber vor allem wichtig ist, ist das gegenseitige Vertrauen in die Partnerschaft. Bisher wurden die terminlichen und preislichen Zusagen eingehalten und die Zusammenarbeit auf der Arbeitsebene von großem gegenseitigem Respekt getragen. Kurzum, bei der Auswahl des Vertragspartners hat die Gemeinde Marienheide offenkundig richtig gelegen und freut sich mit dem Vertragspartner auf die bevorstehende Betriebsphase.

Bürgermeister Töpfer bedankte sich zum Schluss bei allen, die an der Umsetzung des Projektes in den zurückliegenden 6 Jahren konstruktiv mitgewirkt haben. Sein besonderer Dank galt dem SSV Marienheide sowie dem Schützenverein Marienheide und der Schützenbruderschaft Gimborn, die den Neubau der Turnhalle Jahnstraße sowie die Sanierung des Sportplatzes mit erheblichen Eigenmitteln gestützt haben.
Den heutigen und künftigen Nutzern von Schulgebäude und Sportstätten wünschte er in ihrem Wirken viel Erfolg. Seine Wünsche sind dabei getragen von der Erwartung, dass alle Nutzer dem Geleisteten mit Respekt begegnen und eine ordnungsgemäße und pflegliche Nutzung gewährleisten.

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