Verhalten bei Kampfmittelfunden  

07.02.14

Verhalten bei Kampfmittelfunden

In allen Fällen von Kampfmittelfunden ist höchste Vorsicht geboten! Zum Schutz der Allgemeinheit und der eigenen Sicherheit müssen beim Auffinden von Kampfmitteln die folgenden Verhaltensregeln in jedem Fall beachtet werden:

• Kampfmittel auf gar keinen Fall anfassen Kampfmittel dürfen nicht berührt werden. Wurden sie versehentlich mit der Hand aufgenommen, so sind sie vorsichtig abzulegen. Wurde das Kampfmittel durch eine Baumaschine erfasst oder auf ein Fahrzeug verladen, so ist es in der jeweiligen Lage zu belassen und die Maschine abzustellen.

• Erschütterungen sind zu vermeiden, Arbeiten am Fundort sind einzustellen.

• Den Zugang zur Fundstelle sperren Unbefugte sollten vom Fundort ferngehalten und entsprechend gewarnt werden, die Fundstelle sollte gekennzeichnet bzw. markiert werden.

• Kampfmittelfund unverzüglich der örtlichen Ordnungsbehörde (Tel.: 02264/4044-115), Kreisleitstelle der Feuerwehr (Tel.: 112) oder Polizeidienststelle (Tel.: 110) anzeigen.

Von Kampfmitteln gehen die unterschiedlichsten Gefahren aus. Sie können explodieren, Brände verursachen oder auch giftige Stoffe freisetzen. In aller Regel nimmt die von Kampfmitteln ausgehende Gefahr im Lauf der Jahre zu. Nur der Fachkundige kann ein Kampfmittel identifizieren, die Gefahren abschätzen und darf über den weiteren Umgang entscheiden.

Was unter dem Begriff „Kampfmittel“ zu verstehen ist, wie man sich beim Auffinden solcher Kampfmittel zu verhalten hat, wer zum Umgang mit Kampfmitteln befugt und welche Konsequenzen Fehlverhalten zur Folge haben kann, ist in der Kampfmittelverordnung des Landes (Ordnungsbehördliche Verordnung zur Verhütung von Schäden durch Kampfmittel) festgeschrieben.

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