Anliegen  

Friedhöfe

Informationen zur Bestattung auf den gemeindlichen Friedhöfen

Die Gemeinde Marienheide verwaltet drei gemeindliche Friedhöfe:

*       Friedhof Hermannsberg

*       Friedhof Klosterstraße

*       Friedhof Müllenbach

 

Die Bestattungsformen:

 

Grundsätzlich stehen zwei Bestattungsformen zur Verfügung: die Erd- sowie die Feuerbestattung.

 

Erdbestattungen sind grundsätzlich in einem Sarg  und Feuerbestattungen in Urnen vorzunehmen.

 

Welche Bestattungsform die Richtige ist, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Sinnvoll ist auf jeden Fall, seine Wahl zu Lebzeiten schriftlich zu bestimmen.

*       Es werden folgende Grabstätten angeboten:

*       Reihengrabstätten

*       pflegefreie Reihengrabstätten

*       Wahlgrabstätten

*       Urnenreihengrabstätten

*       Urnenwahlgrabstätten

*       Urnenwand

*       anonyme Urnenreihengrabstätte im Gemeinschaftsfeld.

Die Ruhefristen betragen 30 Jahre.

Die Größe der Grabstätten richtet sich nach der Grabart.

Die Höhe der Gebühren für die Grabnutzungen ergeben sich aus der Gebührensatzung für die Friedhöfe der Gemeinde Marienheide in der jeweils gültigen Fassung und können bei dem/der zuständigen Sachbearbeiter/in erfragt werden. Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen bedarf der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Sie

1.      Das Wahlgrab:

 

·         Wahlgrab

·         Urnenwahlgrab

·         Urnenwand

 

Das Wahlgrab für Erdbestattungen wird als ein- oder mehrstellige (sogen. Familiengrabstätte) Grabstätte angeboten. Das Nutzungsrecht wird für eine Dauer von 30 Jahren erworben. Je Grabstelle können neben der Erdbestattung  in einem Sarg bis zu vier Urnen bestattet werden. Daneben stehen Wahlgrabstätten für  Urnenbestattungen zur Verfügung; hier können bis zu zwei Urnen bestattet werden. Das Nutzungsrecht für Urnen beträgt  30 Jahre. Nach Ablauf kann das Nutzungsrecht von Wahlgrabstätten nacherworben werden. Im Falle einer weiteren Bestattung  muss das Nutzungsrecht nacherworben werden, damit die gesetzlich vorgeschriebene Ruhefrist abgedeckt  ist.

 

Neben dem Erdgrab kann eine Urne auch in einer Urnenwand, die auf dem Friedhof Hermannsberg zur Verfügung steht, bestattet werden. Das Nutzungsrecht hierfür wird für die Dauer von 30 Jahren vergeben. Je Nische können bis zu vier Urnen bestattet werden. Blumen können vor der Urnenwand niedergelegt werden. Ansonsten ist hier keine weitere Grabpflege erforderlich.

  

2.      Das Reihengrab:

 

*       Reihengrab

*       pflegefreies Rasengrab

*       Urnenreihengrab

*       Anonymes Urnenreihengrab

*       Kinder – Reihengrab

 

Bei einem Reihengrab handelt es sich um ein Einzelgrab, dass für die Dauer der Ruhefrist, 30 Jahre, abgegeben wird.  Die Grablage wird durch die Friedhofsverwaltung bestimmt.

Reihengräber stehen für Erdbestattungen sowie für Urnenbestattungen  zur Verfügung. . Besondere Grabfelder  für Verstorbene bis zum  5. Lebensjahr werden ebenfalls angeboten.

Nach Ablauf der Ruhefrist  können Reihengräber nicht wiedererworben werden. Die Friedhofsverwaltung räumt diese Gräber ab und nutzt die Flächen für neue Bestattungen.

 

Mit den pflegefreien Rasengräbern  steht eine besondere Form der Reihengräber zur Verfügung, bei denen keine Grabpflege durch die Angehörigen geleistet  werden muss. Die Pflege der Rasenfläche  wird durch die Friedhofsverwaltung  vorgenommen.  Die Gräber werden mit einer einheitlichen Grabplatte versehen, die die Namen der Verstorbenen trägt.

 

3.      Die Bestattung:

 

Durch die Friedhofsverwaltung werden folgende Leistungen erbracht:

 

*       Das Ausheben und Verfüllen der Grabstätte

*       Der Transport  des Blumenschmucks von der Friedhofskapelle zur Grabstätte

*       Das Abräumen der Kränze sowie die Herrichtung  der Grabstätte etwa 6 – 8 Wochen nach der Bestattung

 

4.      Das Nutzungsrecht:

Mit der Bestattung erwirbt einer der Angehörigen das Nutzungsrecht an einer Grabstätte.

Bei einer bereits  vorhandenen Wahlgrabstätte muss eine Umschreibung  erfolgen, wenn der bisherige Nutzungsberechtigte verstorben  ist oder aus einem anderen Grund das Nutzungsrecht abgibt.

Neben der Pflicht zur Anlage und Pflege der Grabstätte  hat der Nutzungsberechtigte das  Recht im Rahmen der Friedhofssatzung  über die Grabstätte  sowie die dort durchzuführenden Bestattungen zu entscheiden.

5.      Die Grabpflege:

Für die dauernde Pflege  der Grabstätte ist der  Nutzungsberechtigte  verantwortlich.

Die Grabpflege muss nach der ersten Herrichtung  durch die  Gemeinde  bis zum Ende  der Nutzungszeit gewährleistet sein. Auch für später entstehende Nachsackungen ist der Nutzungsberechtigte verantwortlich. 

6.      Grabmale:

 

Die genauen Bestimmungen zur Aufstellung eines Grabmales sind bei der Friedhofsverwaltung oder dem vom Nutzungsberechtigten bestellten Steinmetz zu erfahren. Je nach Grabart gelten besondere Vorschriften für die Aufstellung von Grabmalen.

Vor der Aufstellung ist eine Genehmigung erforderlich, die in der Regel durch einen Steinmetzbetrieb eingeholt wird.

Pflegefreie Rasengräber werden von der Friedhofsverwaltung  mit einer einheitlichen Liegeplatte versehen.

Die Friedhofsverwaltung führt regelmäßig  Standsicherheitskontrollen der Grabmale durch. Der Nutzungsberechtigte hat grundsätzlich für die Standsicherheit des Grabmales  Sorge zu tragen. Beanstandungen sind dann durch den Nutzungsberechtigten zu beheben.

7.      Rechtsgrundlagen:

Rechtsgrundlagen sind:

*       Das Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen NRW

*       Friedhofssatzung der Gemeinde Marienheide

*       Friedhofsgebührensatzung der Gemeinde Marienheide

8.   Unterlagen für die Beisetzung:

*       Anmeldung der Beisetzung

        *       Sterbeurkunde oder Bescheinigung über Sterbefall für die Bestattung (§ 344 (1) DA)

*       bei Zurückstellung der Eintragung eines Sterbefalls wegen fehlender Urkunde/n durch das Standesamt: Genehmigung der Bestattung vor Eintragung des Sterbefalls gem. § 1 Abs. 3 der ordnungsbehördlichen Verordnung über das Leichenwesen der örtlichen Ordnungsbehörde (Ordnungsamt) für Errichtung von Grabmalen: - Antragsformular - Grabmalentwurf im Maßstab 1 : 10 unter Angabe des Materials, seiner Bearbeitung, der Anordnung der Schrift, der Ornamente und der Symbole sowie der Fundamentierung

 

Zuständige Stelle

III - Bauen, Planen, Wohnen Tiefbau und Bauhof

Hausanschrift:

Rathaus
Hauptstraße 20
51709 Marienheide

Telefon: 0 22 64/40 44-169 oder FAX 0 22 64/40 44-269

Öffnungszeiten:

montags bis donnerstags 8:30 bis 12:00 Uhr
freitags 8:30 bis 12:30 Uhr
donnerstags zusätzlich 14:00 bis 17:00 Uhr

Ansprechpartner/-innen:

Frau Adelheid Neiss
Telefon: 0 22 64/40 44-162 oder FAX 0 22 64/40 44-262
Zimmer: 1 KG