Zuhause in Marienheide

Breitbandversorgung

Endgültiger Förderbescheid des Bundes für schnelles Internet – Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom GmbH zum zukunftsfähigen Netzausbau in Gummersbach, Lindlar, Marienheide und Reichshof

Die vier Kommunen der Kreismitte hatten im Sommer 2016 den Oberbergischen Kreis im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung beauftragt, einen Antrag zum Bundesförderprogramm unterversorgter Gebiete mit Breitbandanschlüssen zu stellen.

Nach einem aus rechtlicher und technischer Sicht komplexem Verfahren hat der Bund dem Antrag nun stattgegeben und den endgültigen Förderbescheid erteilt. Den Auftrag zum Ausbau wurde am 17.07.2018 an die Deutsche Telekom GmbH vergeben.

Mit dem Vertragsabschluss werden nun die letzten Feinplanungen durchgeführt und der Ausbau kann kurzfristig beginnen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Ausbaugebiete beträgt insgesamt gut 32 Mio. Euro. Davon werden rd. 12,75 Mio. Euro durch den Bund und das Land als Förderung zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke bezuschusst.

In Zahlen belaufen sich die Baumaßnahmen auf rund 236 km Tiefbau, ca. 662 km neu zu verlegende Leerrohre und über 840 km Glasfaserleitungen.

Vom Ausbau profitieren unmittelbar mehr als 13.000 private Haushalte, 332 unterversorgte Gewerbebetriebe sowie 53 Schulen und Bildungseinrichtungen.

Durch den „Mitnahmeeffekt“ werden auch diejenigen Adressen, die jetzt schon oberhalb der Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s liegen, zukünftig von höheren Bandbreiten profitieren.

Der Ausbau erfolgt zu einem Großteil direkt mit Glasfaser bis hin zu den zu versorgenden Adressen. Für die Fertigstellung aller Anschlüsse ist ein Zeitraum von maximal 24 Monaten vorgesehen.

In den Ausbaugebieten werden 100% der Haushalte mindestens eine Breitbandversorgung von 50 Mbit/s erhalten. 81% der Haushalte werden sogar mit mindestens 100 Mbit/s versorgt.

Die Deutsche Telekom GmbH wird in Kürze zur Information der betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine  Webseite für diese Ausbaumaßnahme freischalten. Hier können sich Interessierte direkt über den Fortschritt in den einzelnen Ausbaugebieten informieren und sich einen Überblick zum zeitlichen Ablauf verschaffen. In einem Blog kann man zudem direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten und so den Ausbaustand für die eigene Adresse erfragen.

Weitere Informationen des Oberbergischen Kreises finden Sie hier

Christoph Dreiner

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