(Foto: Klaus Stange)

Bauen und Wohnen

Integriertes Handlungskonzept (InHK)

Der Rat der Gemeinde hat in seiner Sitzung 14.12.2016 ein Integriertes Handlungskonzept (InHK) als sogenanntes städtebauliches Entwicklungskonzept gem. § 171 b Abs. 2 BauGB beschlossen.

Ziel dieses Konzeptes ist es mit Hilfe von Städtebaufördermitteln, den Ortskern von Marienheide städtebaulich aufzuwerten und so umzugestalten, dass für Kunden und Besucher ein attraktiver und zum Verweilen einladender Ortskern entsteht. Das InHK dient hierfür als verpflichtende konzeptionelle Grundlage, die zur Antragsstellung der Städtebauförderung erforderlich ist.

Zu Beginn der Erstellung des InHK erfolgte eine Daten- und Bestandsanalyse durch das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Dr. Jansen aus Köln. Darauf aufbauend wurden erste Ergebnisse mit grundsätzlichen Zielaussagen auf die städtebauliche Situation des Ortskerns in Form eines Strukturkonzeptes übertragen. Parallel hierzu haben Bürgerkonferenzen stattgefunden, bei denen die Bürgerinnen und Bürger sowie alle Grundstückseigentümer im Ortskern die Gelegenheit hatten ihre Sicht zu Stärken und Schwächen vorzutragen und ihre Anregungen und Ideen in den weiteren Planungsprozess mit einzubringen. Aufbauend auf dem Strukturkonzept wurde ein städtebauliches Konzept erarbeitet, das die räumliche Aussage konkretisiert und über den Rahmenplan als Veranschaulichung der Projekte dient.

Auf der Grundlage der eingehenden Untersuchung des Ortskerns sind vier Handlungsfelder definiert worden, die sich aus den angedachten Projekten ergeben und damit die Schwerpunktsetzung der zukünftigen gemeindlichen Entwicklung des Ortskerns darstellen:

Handlungsfeld A: Gestaltung von Straßen , Wegen und Plätzen

Projekte aus diesem Handlungsfeld sollen zu einer wesentlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums sowie der Erschließungs- und Verbindungsqualität führen.

Handlungsfeld B: Aufwertung von Grünflächen

Projekte aus diesem Handlungsfeld bezwecken eine Aufwertung der Grünflächen und deren städtebaulichen Integration in den Ortskern.

Handlungsfeld C: Bauliche Entwicklung

Dieses Handlungsfeld zielt auf eine bauliche Entwicklung und Profilierung der Bahnhofstraße als Einzelhandelslage sowie eine stärkere städtebauliche Einbindung des Bahn- und Busbahnhofes in den Ortskern.

Handlungsfeld D: Attraktivierung Privater

Maßnahmen aus diesem Handlungsfeld sollen Anreize für private Investitionen gesetzt werden, die zu einer Attraktivierung und Belebung des Ortskerns führen.

Ziel aller Einzelmaßnahmen ist es, den Defiziten und Entwicklungshemmnissen im Ortskern entgegenzuwirken und die vorhandenen Potenziale zu nutzen.

Zur Gestaltung des öffentlichen Raums wurde unter Beteiligung von drei Planungsbüros ein städtebaulicher Wettbewerb für die zentralen Plätze, Wege und Straßen sowie für das „Heilteich-Gelände“ durchgeführt.

Hier finden Sie wichtige Informationen:

Abschlusspräsentation (f)Landschaftsarchitektur (Wettbewerbssieger)

Fortschreibung Integriertes Handlungskonzept Ortskern Marienheide

Verkehrskonzept -Bürgerinfo-

Sicherheit von Kreisverkehren

Weiteres Vorgehen "Ortskernsanierung"

Verkehrskonzept 1. Bauabschnitt

 

Christoph Dreiner

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Volker Müller

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