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Brauchtumsfeuer

Brauchtumsfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und das Feuer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist.

Brauchtumsfeuer sind nicht darauf gerichtet, pflanzliche Abfälle zu beseitigen.

Gartenabfälle sind durch die Biotonne, die Eigenkompostierung oder über die Strauchschnittabfuhr zu verwerten. Brauchtumsfeuer sind untersagt, soweit die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit hierdurch gefährdet oder erheblich belästigt werden können (§ 7 Abs. 1 Landesimmissionsschutz-gesetz (LImSchG)).

Nachstehende Punkte sollten bei Brauchtumsfeuern beachtet werden:

  • Verbrannt werden dürfen nur pflanzliche Rückstände - insbesondere Baum- und Strauchschnitt.
  • Brandbeschleuniger (z.B. Benzin, Öl) dürfen zum Anzünden nicht benutzt werden.
  • Zum Schutz der Tiere, die in den vielleicht schon Tage vorher angelegten Haufen Unterschlupf gefunden haben, sollte das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden umgeschichtet werden bzw. sollte das Brennmaterial erst kurz vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden.

Die Anmeldung zum Abbrennen eines Brauchtumsfeuers ist schriftlich bei der Gemeinde Marienheide anzuzeigen.

Download Anmeldeformular

Des Weiteren liegen die Formulare im BürgerService sowie im Ordnungsamt aus. Hier sind Angaben zum Veranstalter/Aufsichtsperson und zum Brauchtumsfeuer, wie z.B. Ort, Datum und Uhrzeit anzugeben. Das Anmeldeformular ist spätestens eine Woche vor der Veranstaltung beim Ordnungsamt der Gemeinde Marienheide einzureichen.

Weitere Synonyme

  • Brauchtumsfeuer
  • Osterfeuer

Petra Radermacher

Raum: 023
Telefon: 02264 4044-116
Telefax: 02264 4044-216
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Erreichbarkeit
Mo - Do 8:00 - 12:00 Uhr
Do zusätzlich 14:00 - 17:00 Uhr
Fr 8:00 - 12:00 Uhr