Der Klimawandel und seine Folgen werden immer sichtbarer und machen auch vor der Gemeinde Marienheide nicht halt. Das Starkregenereignis 2021, die immer häufiger vorkommenden trockenen Sommer und Tage mit starker Hitze zeigen eindrucksvoll, dass es dringend erforderlich ist, zu handeln und sich vor Ort auf die Folgen der Klimaveränderungen einzustellen.
Das Kommunale Kurzkonzept der Klimawandelanpassung für die Gemeinde Marienheide basiert auf dem interkommunalen Klimawandelanpassungskonzept des Kreises. Im Konzept werden die lokalen Klimaveränderungen analysiert und ihre Auswirkungen auf verschiedene Bereiche betrachtet.
Das Kurzkonzept enthält insgesamt 15 Maßnahmen:
Durch stetige Entsiegelung und Begrünung kann langfristig die Hitzebelastung gesenkt und der öffentliche Raum attraktiver werden. Das größte Projekt, bei der diese Maßnahme mitberücksichtigt wurde, ist die geplante Umgestaltung des Heier Platz im Rahmen des ISEK.
Auch im kleinen Maßstab hat eine Entsiegelung und Begrünung immer eine positive Wirkung auf die Temperaturen. Jede versiegelte Fläche - und dazu zählen auch Schotter- oder Kiesgärten - führt zu einer deutlich höheren Bodentemperatur als eine begrünte Fläche. Jeder Baum, der Schatten spendet, senkt hingegen die Temperatur auf versiegelten Flächen deutlich. Im eigenen Interesse sollte also auf eine klimafreundliche Gestaltung des eigenen Grundstücks geachtet werden.
Das interkommunale Klimawandelanpassungskonzept des Kreises gibt detaillierte Hintergründe und Informationen zu den Folgen des Klimawandels sowie Anpassungsmöglichkeiten im gesamten Oberbergischen Kreis. Das Klimawandelanpassungskonzept ist ein strategischer Rahmen, der als Grundlage für eine erfolgreiche Anpassung des Oberbergischen Kreises an die Folgen des Klimawandels betrachtet werden kann.


