Der Rat der Gemeinde hat in seiner Sitzung am 14.12.2016 ein Integriertes Handlungskonzept (InHK) (jetzt: ISEK) als sogenanntes städtebauliches Entwicklungskonzept gem. § 171 b Abs. 2 BauGB beschlossen.
Der Beschluss zu dessen Fortschreibung erfolgte in der Ratssitzung am 12.02.2019 unter Berücksichtigung des Bürgerentscheides vom 13.05.2018. Gleichzeitig wurde beschlossen mit den Projekten Heilteich (B1) und Kleinbahnweg (A6) zu beginnen.
Ziel dieses Konzeptes ist es, mit Hilfe von Städtebaufördermitteln, den Ortskern von Marienheide städtebaulich aufzuwerten und so umzugestalten, dass für Kunden und Besucher ein attraktiver und zum Verweilen einladender Ortskern entsteht.
Das ISEK dient hierfür als verpflichtende konzeptionelle Grundlage, die zur Antragsstellung der Städtebauförderung erforderlich ist.
Zu Beginn der Erstellung des ISEK erfolgte eine Daten- und Bestandsanalyse durch das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Dr. Jansen aus Köln. Darauf aufbauend wurden erste Ergebnisse mit grundsätzlichen Zielaussagen auf die städtebauliche Situation des Ortskerns in Form eines Strukturkonzeptes übertragen. Parallel hierzu haben Bürgerkonferenzen stattgefunden, bei denen die Bürgerinnen und Bürger sowie alle Grundstückseigentümer im Ortskern die Gelegenheit hatten ihre Sicht zu Stärken und Schwächen vorzutragen und ihre Anregungen und Ideen in den weiteren Planungsprozess mit einzubringen.
Aufbauend auf dem Strukturkonzept wurde ein städtebauliches Konzept erarbeitet, das die räumliche Aussage konkretisiert und über den Rahmenplan als Veranschaulichung der Projekte dient.
Die folgenden Teilprojekte des Marienheider ISEKs sind abgeschlossen bzw. in der Umsetzung: