#Klimaschutz_Jetzt

#3 Wussten Sie schon, dass ...

… Sie in Ihren eigenen vier Wänden klimaneutral heizen können? Ermöglicht wird dies durch die Nutzung erneuerbarer Energien, gepaart mit moderner Technologie. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) beispielsweise nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle. Als Energiequelle für die Wärmeerzeugung der LWWP wird Strom benötigt. Wird eine LWWP mit Ökostrom betrieben oder beispielsweise mit einer eigenständigen Solaranlage, so wird das Heizen klimaneutral. Die CO2-Emissionen können somit im Vergleich zum Heizen mit fossilen Energieträgern deutlich reduziert werden.

Als klimafreundliche Alternative gilt ebenfalls eine Pelletheizung! Das Grundprinzip ist einfach: Durch Verbrennung von Holzpellets in einem Kessel wird Wärme produziert. Die Pellets selbst bestehen hauptsächlich aus gepressten Sägenebenprodukten und Holz. Unter natürlichen Bedingungen würde der im Holz gespeicherte Kohlenstoff im Zuge der Verrottung eines Baumes verlagert und anschließend weiterhin im Boden gebunden werden. Durch die Verbrennung des Holzes wird ursprünglich gebundenes CO2 freigesetzt. Dennoch zeigt ein Vergleich, dass bei einem Wechsel von einer Öl- zu einer Pelletheizung knapp 90 % der Treibhausgasemissionen eingespart werden können. Dabei ist eine Einsparung von bis zu 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr möglich.   

  • Der Einbau einer LWWP oder einer Pelletheizung wird vom Staat bezuschusst. Dieser Zuschuss beträgt pauschal 35 % der Investitionskosten. Bei einem Wechsel von Ihrer alten Ölheizung zu einer der beiden Alternativen, steigt der Fördersatz sogar auf bis zu 45 % an. Zusätzlich können Sie durch die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) weitere 5 % Förderung erhalten.