Rathaus 2018

Das Rathaus in Marienheide

Wissenwertes über das Gebäude

Das Rathaus der Gemeinde Marienheide wurde um die Jahrhundertwende gebaut, vermutlich entstand im Jahr 1905 der ursprüngliche Altbau, dies lässt sich zumindest alten Dokumenten entnehmen.

1949 wurde das sogenannte Amtshaus erweitert und dem erhöhten Publikumsverkehr angepasst. Auf den massiven Stein- und Eisenbetonbau kam ein Turm hinzu, der damals den Neubau vom Altbau trennen sollte und der bis heute das Erscheinungsbild des Rathauses prägt.

Eine zweite wesentliche Erweiterung folgte erst im Jahr 1968. Damals wurde der hintere Anbau nach Norden hin, mit dem Sitzungssaal beantragt, der dann 1971 festlich eingeweiht wurde. Damals gab es im 1. Obergeschoss noch einen kleinen und einen großen Sitzungssaal, heute finden die Sitzungen des Rates und der Ausschüsse ausschließlich im „großen“ Sitzungssaal statt, in dem auch zahlreiche Zuhörer Platz finden.

Die ehemalige Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss musste Mitte der siebziger Jahre neuen Büroräumen weichen. Diese waren für die Bediensteten vorgesehen, die im Rahmen der kommunalen Neugliederung übernommenen wurden.

Einen weiteren maßgeblichen Umbau im Eingangsbereich verzeichnet die Gemeindeverwaltung im Jahr 2001/2002. Der Eingangsbereich wurde in ein Bürgerbüro verwandelt, das erste Anlaufstation für die Bürgerinnen und Bürger ist. Zur weiteren Orientierung befindet sich dort mittlerweile ein digitaler Rathauswegweiser, in dem die Besucher schnell und unkompliziert den zuständigen Mitarbeiter für Ihr Anliegen finden können.

Auch der Bezirksbeamte der Polizei ist mit seinem  Büro im Bereich des Bürgerservices untergebracht

Unmittelbar neben dem Rathaus stehen Mitarbeitern und Besuchern rund 30 Parkplätze zur Verfügung, zum Teil weisen Schilder auf besondere Besucherparkplätze hin.

Rathaus-Nebengebäude

Das Nebengebäude des Rathauses war bis 1981 ein Einfamilienwohnhaus.

Danach wurde das Gebäude zur Unterbringung von Tiefbauamt und Sozialamt umgenutzt, bevor es im Jahr 2014 als Unterkunft für Asylsuchende noch einmal neu hergerichtet wurde. Die beiden Ämter wurden zurück ins Hauptgebäude verlegt und somit bot das Nebengebäude Raum für etwa 20 Flüchtlinge, die dort bis heute auf zwei Etagen wohnen können.