Die Gemeinde Marienheide erhielt tatkräftige Unterstützung bei der Wiederaufforstung.
An den Vormittagen des 23.11. bis 25.11.2021 versammelten sich insgesamt rund 450 Schüler:innen der Heier Grundschule, der Grundschule Müllenbach sowie der Gesamtschule Marienheide, um gemeinsam eine 1,6 Hektar große gerodete Waldfläche mit neuen Bäumen zu bestücken.
Die Idee einer gemeinschaftlichen Baumpflanzaktion reifte bereits ein Jahr zuvor bei Gesprächen zwischen der Gemeindeverwaltung und Mitgliedern des Klimabeirates.
Mit fachlicher Unterstützung des Revierförsters Christoph Tennagels wurde eine geeignete Auswahl an heimischen Baumsetzlingen für einen gesunden, klimaresistenten Mischwald getroffen. So wurden auf einer gut erreichbaren, gemeindeeigenen Waldfläche an der Hauerbergstraße, die vom Borkenkäferbefall und von Sturmschäden gezeichnet war, über 3.000 Bäume und ca. 600 Sträucher, unter anderem Roteichen, Hainbuchen, Esskastanien, Lärchen und Schwarz- bzw. Weißdorn, gepflanzt.
Meist hielten sich 70 Schüler:innen zeitgleich auf der Fläche auf, wobei diese nochmals in drei Gruppen eingeteilt wurden, sodass Ihnen durch die Mitarbeiter:innen des Forstbetriebs Schöneborn, Herrn Michael Schmitz vom NABU und Herrn Tennagels wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit den Setzlingen gegeben werden konnten. Die Kinder machten sich voller Motivation an die Arbeit und setzen die Pflanzen eifrig in die vom Forstbetrieb vorgebohrten Löcher.
Für den bereits angelegten Rundweg soll zukünftig ein Lehrpfad über verschiedene heimische Baumarten und den Lebensraum Wald von den Schüler:innen entwickelt werden. Die Bürgerstiftung hat bereits vorgeschlagen, die Anschaffung von Bänken finanzieren zu wollen. Die detaillierte Umsetzung und Gestaltung des Konzepts befindet sich dabei aktuell noch in der Planung.
Mit dieser Pflanzaktion konnte nicht nur ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz in der Gemeinde Marienheide geleistet werden. Durch die praktische Arbeit konnte das Thema des Klimaschutzes vor allem auch bei den Kindern und Jugendlichen stärker in den Vordergrund gerückt und das Bewusstsein für dessen Relevanz erhöht werden.
Die Gemeinde bedankt sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben.